aller
aller
gehen und fahren — und wohin
Die Formen sind nicht ableitbar. Markiert ist nur, wo man sich vertut.
| je | vais |
| tu | vas |
| il · elle · on | va |
| nous | allons |
| vous | allez |
| ils · elles | vont |
Singular und „ils“ beginnen mit v-, „nous“ und „vous“ mit all-. Dasselbe Verb, zwei Anfänge.
Nach „aller“ steht à (mit Artikel: au, aux), wenn man an einen Ort geht — und chez, wenn man zu jemandem geht.
Bei den Formen steht kein Grün: sie folgen keiner Regel, die greifen könnte — neongelb zeigt nur, wo man sich vertut. Grün steht allein bei à und chez, denn dort greift eine.
Die Fragezeichen auf dem Bogen — „wissenswert, aber nicht nötig" — stehen hier ausgeschrieben.
Fragezeichen im Kasten 1 · zwei Stämme in einem Verb
Warum zwei Stämme?
Im Lateinischen waren es zwei verschiedene Verben, die im Französischen zu einem verschmolzen sind: „vadere“ (gehen) und „ambulare“ (wandern). Von dem einen kommen vais, vas, va, vont, von dem anderen allons, allez.
Deutsch macht dasselbe bei „sein“: ich bin, ich war — zwei Wurzeln, ein Verb.
vais · vas · va · vont ·|· allons · allez
Fragezeichen im Kasten 2 · wohin? à beim Ort, chez bei Personen
Warum „chez“?
„chez“ kommt vom lateinischen „casa“ — Haus. „chez Léo“ heißt eigentlich „bei Léo im Haus“. Deshalb geht es nur bei Personen.
Ein Ort hat kein Haus, also nimmt er à.
Wo diese Regel geübt wird
Der Bogen steht im Grammatikmodul von Lomomé. Dort wird die Regel nicht nur gelesen: Ihr Kind übt sie an Lücken, die Korrektur nennt zu jedem Fehler die Regel und führt zurück auf diesen Bogen.
Wie das Modul arbeitet, steht auf der Seite Grammatik. Alle Regelbögen des Französischen stehen auf Regelbögen nach Band.
Bis 1. November kostenlos. Danach 46,99 € im Jahr — dauerhaft für alle, die bis dahin registriert sind. Alle Preise · Zur Buchung