faire
faire
machen und tun — zwei Stellen, an denen man sich vertut
Die Formen sind nicht ableitbar. Markiert ist nur, wo man sich vertut.
| je | fais |
| tu | fais |
| il · elle · on | fait |
| nous | faisons |
| vous | faites |
| ils · elles | font |
Fast alle vous-Formen enden auf -ez. Nur drei nicht: vous êtes, vous dites, vous faites.
Geschrieben steht ai, gesprochen wird [ə] — als stünde da „fesons“.
Kein Grün: unregelmäßige Verben folgen keiner Regel, die greifen könnte.
Die Fragezeichen auf dem Bogen — „wissenswert, aber nicht nötig" — stehen hier ausgeschrieben.
Fragezeichen im Kasten 1 · „vous faites“ endet auf -tes
Warum nicht „faisez“?
„faites“ ist eine der ältesten Formen des Französischen — sie kommt direkt aus dem Lateinischen („facitis“) und hat die Vereinheitlichung auf -ez nie mitgemacht.
Drei Grundverben haben dieses -s: être (vous êtes), dire (vous dites) und faire (vous faites) — dazu, was von ihnen abgeleitet ist (vous refaites, vous redites).
vous êtes · vous dites · vous faites
Fragezeichen im Kasten 2 · „faisons“ klingt nicht, wie es aussieht
Warum wird „ai“ hier zu [ə]?
Weil die Silbe unbetont ist. In „je fais“ trägt sie die Betonung und klingt [ɛ]; in „nous faisons“ liegt die Betonung auf der letzten Silbe, und das ai wird zum kurzen, dunklen [ə].
Dasselbe passiert in allen Formen von faire, die auf faisons zurückgehen — etwa im imparfait: nous faisions.
je fais [fɛ] · nous faisons [fəzɔ̃]
Wo diese Regel geübt wird
Der Bogen steht im Grammatikmodul von Lomomé. Dort wird die Regel nicht nur gelesen: Ihr Kind übt sie an Lücken, die Korrektur nennt zu jedem Fehler die Regel und führt zurück auf diesen Bogen.
Wie das Modul arbeitet, steht auf der Seite Grammatik. Alle Regelbögen des Französischen stehen auf Regelbögen nach Band.
Bis 1. November kostenlos. Danach 46,99 € im Jahr — dauerhaft für alle, die bis dahin registriert sind. Alle Preise · Zur Buchung